| Typ | Planung | Ausführung |
| Objektplanung | 2022-2023 | 2024 |
| Auftraggeber | Bausumme | Ort |
| Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie | 25.000,00 € | Nossen |





















Das Büro Grohmann wurde vom LfULG (Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie) beauftragt, ein Konzept zur Umgestaltung der Pflanzflächen der Außenanlagen am LUZ Nossen zu erarbeiten, um die Bedingungen für den Arten- und Insektenschutz zu verbessern. Ziel ist die Förderung von heimischen, wildlebenden Arten durch die gezielte Verwendung heimischer Pflanzen.
Gegenstand der Betrachtung sind die bestehenden Pflanz-/ Strauchflächen sowie Teile der Rasen- und Wiesenflächen. Das Ziel war die Aufwertung der Pflanzungen durch Ergänzung und Austausch mehrjähriger, überwiegend heimischer, insektenfreundlicher Arten. Teile der Rasen- und Wiesenflächen wurden durch mähbare, fast ausnahmslos heimische Stauden ersetzt. Grünland wurde im Rahmen eines speziellen Pflege- und Mahdregimes durch den Nutzer in Richtung einer höheren Diversität entwickelt.
Neben dem Kriterium Insektenfreundlichkeit mit Bezug auf sehr unterschiedliche, wildlebende Insekten, wie beispielsweise Wildbienen, Schmetterlinge, Käfer und Fliegen, wurde die Perspektive auch auf die Reptilien- und Vogelwelt gelenkt.
Da verschiedene Arten auch unterschiedlichste Ansprüche an ihre Lebensräume stellen, kann eine natürliche Artenvielfalt erreicht werden, wenn neben ausreichenden Nahrungsgrundlagen auch genügend geeignete Lebensräume zur Verfügung stehen. In diesem Sinne wurden nicht nur bevorzugte Pflanzen ausgewählt, sondern über ein Mulchen der Stauden-/ Gräserbeete mit mineralischem Kiessplitt/ Kalkschotter, das Herstellen von Steinhaufen und Totholzbereichen sowie das Aufstellen von Insektenhotels zusätzlich neue Lebensräume angeboten.









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