2020 Naturspielplatz in Gorbitz

TypPlanungAusführung
Objektplanung: Spielplatz20202020
BauherrBausumme (Brutto)Ort
Eisenbahner-Wohnungsgenossenschaft Dresden eG100.000,00 €Dresden

Die EWG Dresden hat im Jahr 2003 im Zusammenhang mit der Renaturierung des Weidigtbaches an der Schlehenstraße einen NaturSpielRaum anlegen lassen, zu dem ein Hügel mit einem kreisrunden Spielbereich von 12,0 m Durchmesser gehört. Die in diesem Spielbereich befindliche Spielgerätekombination aus Holz war nach 15 Jahre verschlissen und musste wegen sicherheitstechnischer Mängel gesperrt werden.

2020 hat die EWG Dresden eG das Büro Grohmann beauftragt, den Bereich mit einem neuen Gerät aufzuwerten und wieder nutzbar zu machen. Dazu gab es im Rahmen einer Voruntersuchung mehrere Ideenskizzen, aus denen eine Spielekombination ausgewählt wurde, die gestalterisch den Spielhügel mit einem Turm weiter überhöht und spielerische Bewegung in den Mittelpunkt stellt.

Mit den Ideenskizzen wurden 5 Spielgerätehersteller zu einer Angebotsabgabe aufgefordert. KiT e.K. Kinderdesign Tharandt hat nach der Auswertung der Angebote den Auftrag für das Spielgerät bekommen. Der Entwurf des Gerätes greift das Spiralmotiv auf und nimmt den exponierten Standort des Spielhügels zum Anlass, die Spielgeräte so anzuordnen, als wären sie von einem starken Wind verwirbelt worden. Die Idee des spiralförmigen Aufstieges wird mit verschiedenen Balancier- und Kletterlementen verfolgt, dazwischen sind diverse Podeste bzw. Spielebenen eingeordnet, die teils auch seitliche Abgrenzungen/ Wände haben. Als Symbol für Wetter und Wind ist ein Wetterhahn am höchsten Punkt der Anlage aufgesetzt.

Gleichzeitig zur Planung der Spiellandschaft vom Hersteller KiT e.K. hat das Büro Grohmann die Umgestaltung des ganzen Bereiches geplant. Der Hügel, zu dem es bisher keinen Zuweg gab, wurde mit einer Treppe erschlossen. Die Treppe verbindet den unteren Weg zum Sandspielbereich oben durch den flacheren Bereich des Hügels, in einer Kombination von Sandsteinstufen und Podesten in einer gebogenen Form. Am Spielbereich oben wurden die Betonrandsteine durch roh ausgespaltene Sandsteinblöcke ersetzt. Mit den gleichen Blöcken wurden 3 Sitzstufen an der Böschung aufgebaut. Hinter jeder Sitzstufe wurde ein Flieder (verschiedene Sorten mit 3 verschiedenen Farben) gepflanzt. Der Hügel wurde so modelliert, dass eine Rutsche vom Spielgerät zum unteren Weg aufgebaut werden konnte. Um die Prämisse des „Naturspielraums“ zu respektieren, wurden Naturmaterialien bevorzugt (roh gebrochene Sandstein aus der Region, Kokosnetze zum Schutz der Böschung, wassergebundene Wegedecke für die Podeste der Treppe).

2020 Rektorat TU Dresden

TypPlanungAusführung
Objektplanung: historischer Garten2018 – 20192019 – 2020
BauherrBausumme (Brutto)Ort
TU Dresden
Dezernat 4, Sachgebiet 4.2
300.000,00 €Dresden

Der Entwurf für die Neugestaltung des Rektoratgartens begann als die Masterarbeit unserer Kollegin, Fr. Weßling, in 2017-2018. Der Auftrag für die Umsetzung des Entwurfes kam ein paar Monate nach Ihrem Abschluss zufällig zu unserem Büro, wo sie gerade angestellt wurde. Zusammen mit anderen Kollegen hat sie die Gelegenheit gehabt, die Ausführung der Planung zu begleiten.

Die neoklassizistische Villa des Rektorats, erbaut im Jahr 1925 als Korporationshaus der studentischen Sängerschaft Erato Dresden, beherbergt seit dem Jahr 2003 die Büros der Universitätsleitung und fungiert gleichfalls als Austragungsort von Veranstaltungen. Im Gegensatz zu dem eindrucksvollen Gebäude bot der Außenraum keine der Universitätsleitung und deren Repräsentationscharakter entsprechende Gestaltung.

Auf Wunsch des Rektorats sollte der ungenutzte Freiraum umgestaltet werden, wobei die benachbarte Villa der Graduiertenakademie in den Entwurf einbezogen werden sollte. Mit der Neugestaltung musste der repräsentativen Funktion des Rektorats ein adäquater Außenraum angedacht werden. Hauptaugenmerk lag dabei auf der Erschließung und Verbindung der beiden Grundstücke, der Erhaltung der vorhandenen Stellplätze und der Schaffung neuer Aufenthaltsbereiche.

Die Neugestaltung der beiden Grundstücke zeichnet sich durch eine geometrische Formensprache aus. Zunächst wurden die Überreste der einstigen Gestaltung aufgegriffen und erweitert.

Der Hauptzugang von der Mommsenstraße führt mit einem Knick auf den Eingang der Villa zu. Der Tordurchgang wird von den beiden Bestandsbäumen flankiert. Die Treppenanlage am Eingang wird weiterhin beidseitig durch ein halbrundes Pflanzbeet hervorgehoben. Zwei schmale Wege führen entlang der Pflanzflächen und erschließen den weiteren Garten. Die großzügige Rasenfläche nördliche der Villa wird durch Pflanzstreifen entlang der Einfriedung gerahmt. Eine Wegeverbindung führt westlich am Gebäude vorbei und läuft auf den einstigen Eckpavillon hinaus. Dieser soll als Sitzbereich wiederbelebt werden. Umgebende Pflanzflächen werten den Bereich optisch auf. Davon ausgehend verbindet ein Weg diesen Teil des Gartens mit der südlichen Gartenerweiterung der Terrasse. An dieser Stelle erschließt ein umrundender Weg die Treppenaufgänge der Terrasse sowie einen abseits gelegenen Sitzplatz.

Im Norder der Terrasse erstreckt sich der neu angedachte Veranstaltungsbereich bis in den östlichen Teil der Graduiertenakademie, bestehend aus einer großen Rasenfläche und befestigter Fläche zum Aufstellen von Ständen, Stehtischen etc. Zwischen der Terrasse und der Rektoratsvilla bleibt der befestigte Bereich erhalten.

Nördlich der Veranstaltungsfläche befinden sich die PKW-Stellplätze in kompakter Form. Um den Parkplatz möglichst aus dem Blickfeld zu bringen, ist dieser mit einer Hecke umgeben und zusätzlich mit drei Baumneupflanzungen abgeschirmt. Die Zufahrt erfolgt über das Flurstück der Mommsenstraße 7 und führt bis zur Rektoratsvilla. An dieser Zufahrt befinden sich weitere Fahrradstellplätze für die Graduiertenakademie sowie der zentrale Müllstellplatz.

Den Haupteingang der Graduiertenakademie wird durch ein an das Rektorat angelehntes halbrundes Beet beidseitig der Treppenanlage hervorheben. Vom Haupteingang der Graduiertenakademie führt zudem ein Weg parallel zur Gebäudekante östlich am Haus vorbei in den hinteren Gartenbereich. An diesem Weg sind zusätzliche Fahrradstellplätze untergebracht.

2020 Gorbitzer Park in Dresden

TypPlanungAusführung
Sanierung / Objektplanung2017 – 20182019-2020
BauherrBausumme (Brutto)Ort
Landeshauptstadt Dresden
Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft
425.000,00 €Dresden

Aufbauend auf dem Nutzungs- und Maßnahmenkonzept für den Wohngebietspark Dresden-Gorbitz wurden Teilbereiche des Parks umgestaltet sowie Entwässerung der Wege und Flächen verbessert sowie der Abfluss reduziert. Umgestaltet wurden der Spielplatz Nord, sowie der Jugendtreff. Der Spielplatz wurde mit neuen Spielgeräten ausgestattet, am Jugendtreff ist ein großer Pavillon errichtet worden. Alte, nicht mehr funktionsfähige Entwässerungsanlagen wurden rückgebaut und neue Versickerungsanlagen im gesamten Park geschaffen.

2020 Handwerkskammer

TypPlanungAusführung
Objektplanung: Bildung und Gewerbe2014 – 20172017 – 2020
BauherrBausumme (Brutto)Ort
Handwerkskammer Dresden1.900.000,00 €Dresden

Die Handwerkskammer Dresden (HWK) hat ihren Sitz im Norden von Dresden im ehemaligen Industriegelände „Am Lagerplatz 8“. Auf der gegenüberliegenden Seite ist auf einem ca. 20.500 m² großem Grundstück ein neues modernes Bildungszentrum mit einer Nutzfläche von 7.320 m² entstanden. Neben modernen Werkstätten und Lehrräume für die praktischen und theoretischen Ausbildung der Fachbereiche Gebäudetechnik, Metallbau und Schweißtechnik, beherbergt das Bildungszentrum unteranderem njumii – das Veranstaltungszentrum.

Die Frei- und Verkehrsflächengestaltung wurde durch das hochbauliche Konzept mit der vorgegebenen Gebäudeeinordnung und die Gegebenheiten des Grundstückes bestimmt, welches sich nach Norden hin stetig verjüngt.

Demnach gibt es drei wesentliche Teilbereiche, die einer differenzierten Gestaltung unterliegen:

  • Wirtschaftsbereich südlich vom Gebäude als in sich abgeschlossener Bereich ohne öffentliche Zuwegung,
  • Campusareal/ Vorplatz am Haupteingang nördlich vom Gebäude, öffentlich zugängig,
  • öffentliche Zufahrt und Parkplatz im Norden des Grundstückes

Auf der Nordseite des Gebäudekomplexes ist das Campusareal angeordnet, das in Verbindung mit dem Haupteingang gestalterische aufgewertet wurde und eine großzügige Zugangs- und Aufenthaltsfunktion bietet. Der Vorplatz selbst ist etwa 40×32 m groß. In der östlichen Hälfte ist eine Baumgruppe aus 6 Bäumen eingeordnet, unter denen drei extra lange Bänke (je 6 m lang) platziert wurden. Flankiert wird der Platz an 2 Seiten von einer Pflanzung aus Bodendeckern, Gräsern und Stauden, wodurch seine zentrale Bedeutung nochmals hervorgehoben wird. An den Vorplatz westlich angrenzend, damit noch im direkten Bezug zum Haupteingang, sind Stellplätze für Motor- und Fahrräder sowie einen Raucherunterstand angeordnet. Die öffentliche Zufahrt zum Gebäude erfolgt entsprechend der Lage des Haupteinganges von Norden her. Die Zufahrt von der Straße Am Lagerplatz ist so eingeordnet, dass sie in Höhe des bestehenden Hauptgebäudes der Handwerkskammer liegt. Damit ist eine eindeutige und gute Orientierung für alle Gäste der HWK gegeben. Die Zufahrtsstraße führt entlang der westlichen Grundstücksgrenze an einem kammartig angeordneten Parkplatz vorbei und erschließt auch den temporären Parkplatz, der auf dem Areal für das spätere Teilobjekt 3 angelegt wurde. Die Gleisanlagen wurden prinzipiell unter dem Bodenauftrag erhalten und mit Bodendeckern aufgewertet. Insgesamt entstanden auf dem Grundstück des Bildungszentrums ca. 2.800,00 m² Rasen- und Pflanzflächen sowie 30 Baumpflanzungen.

2020 Spielplatz Priestewitz

TypPlanungAusführung
Objektplanung: Spielplatz/Schule20192020
BauherrBausumme (Brutto)Ort
Landratsamt Meißen
Amt für Hochbau und Liegenschaften
95.000,00 €Priestewitz

Das Landratsamt Meißen beabsichtigte die Umgestaltung des Spielplatzes der Förderschule für Erziehungshilfe in Priestewitz aufgrund intensiver Instandhaltungskosten.

Die Freiflächengestaltung orientiert sich an der bereits vorhandenen Gestaltung der Außenanlagen sowie der Gebäudekanten. Hierzu zählt insbesondere die verwendete Formensprache. Die Umgestaltung des Teilbereiches schließt an den umgebenden Bestand des Schulhofes an. Dadurch sind Wegebeziehungen und Zugänge bereits vorgegeben. Diese werden im Entwurf aufgegriffen und weitergeführt. Für den Spielplatz wurden verschiedene Geräte ausgewählt, die unterschiedliche Bewegungsbedürfnisse bedienen. Für eine längere Haltbarkeit wurden Spielgeräte aus Edelstahl ausgewählt.

2020 Wohnhof Karasstraße

TypPlanungAusführung
Objektplanung: Wohnanlage2017 – 20182019 – 2020
Bauherr Bausumme (Brutto)Ort
TERRAGON Projekt GmbH450.000,00 €Dresden

Im Auftrag der Terragon Projekt Karasstraße GmbH wurde auf dem Grundstück eine seniorengerechte Wohnanlage, bestehend aus zwei Wohngebäuden mit einer gemeinsamen Tiefgarage errichtet. Die Wohnanlage befindet sich in zentraler Lage von Dresden Blasewitz, am Rande einer historischen Villensiedlung, nahe dem „Blauen Wunder“ und dem Schillerplatz.

Das Grundstück wird von der Karasstraße, der Naumann- und der Loschwitzer Straße begrenzt. Die beiden Wohngebäude, Villa Amalie (Haus A) und Villa (Haus B), werden über je einen Haupteingang von der Karasstraße erschlossen. Die großzügigen Außenanlagen wurden mit Wegen, Pflanzflächen und Sitzgelegenheiten parkähnlich, in Teilbereichen auf der Tiefgarage, gestaltet und mit einer Zaunanlage eingefriedet. Abstellmöglichkeiten für Fahrräder wurden im rückwärtigen Bereich der Außenanlagen unter einer Überdachung angeordnet. Die Wege in den Außenanlagen wurden in Anlehnung der DIN 18040 Teil 2 barrierefrei angelegt. Davon ausgenommen ist die Zuwegung zum Notausgang der Tiefgarage sowie die Zuwegung von den hinteren Hauseingängen zu den beiden Müllstandflächen. Die Beleuchtung der Wege mit bodennahen Pollern runden das Gestaltungskonzept der Freianlagen dezent ab.

2020 Wohnhof Schumannstraße

TypPlanungAusführung
Objektplanung: Wohnhof2017-20192019-2020
BauherrBausummeOrt
Wohnungsgenossenschaft Aufbau Dresden e.G.170.000,00 €Dresden

Die Wohnungsgenossenschaft Aufbau e.G. beabsichtigt, in Dresden Altstadt ein Mehrfamilienhaus auf dem Grundstück des derzeitigen Bauhofs zu errichten. Nach vorausgegangenem Wettbewerb zur Architektur wurde mit der Planung das Büro KilianArchitekten Dresden unter der Generalplanung des Ingenieurbüros Röder GmbH Dresden beauftragt. Das Landschaftsarchitektur Büro Grohmann zeichnet für die Planung der Freianlagen verantwortlich.

Mit der Neuerrichtung des Mehrfamilienhauses mit 44 Wohneinheiten ergab sich die Notwendigkeit, die Freiraumfunktionen, wie Erschließung, Spiel- und Aufenthaltsflächen, Entsorgung, Grünflächen und Feuerwehrzufahrt herzustellen und neu zu ordnen.

Alle Wohnungen des Gebäudes sind nach Süden ausgerichtet und werden von Norden her durch die Treppenhäuser erschlossen. Die Erdgeschosswohnungen besitzen bodentiefe Fenster und Austritte auf die im Süden angeordneten Terrassen. Die Terrassen sind eingebettet in offene und freie Grünflächen. Es erfolgt keine Abgrenzung durch Mietergärten. Die Terrassen erhalten einen baulichen Sichtschutz zu den Nachbarwohnungen. Nach Süden hin zur FW-Zufahrt ist eine freie, in Höhe und Breite variierende Strauchpflanzung mit der Einordnung von Solitären, um den Mietern des Erdgeschosses eine Abschirmung und eine gewisse gefühlte “Sicherheit“ zu vermitteln. Ein Teil des großen Baumbestandes im Süden blieb erhalten.

Im Norden der Wohnbebauung wird ein die Eingänge erschließender Wohnweg angelegt. Dieser ist durchführend von der Hähnelstraße zur Schumannstraße und dient temporär auch dem Anlieferverkehr. Eine Frequentierung durch Unbefugte wird durch die Einordnung von Pollern verhindert.

Die Freiflächen in diesem Bereich gestalten sich sehr offen, da die Einordnung von großen Bäumen durch die Unterbauung der Tiefgarage nicht möglich war. Die Pflanzflächen sind durch Sträucher und Bodendecker gebildet. Solitäre setzen Akzente.

Nördlich des Wohnweges wurde ein Spielbereich mit Bänken zur Kommunikation eingeordnet. Großzügige Abpflanzungen im Rücken dieser Anlage und die Pflanzung von zwei großkronigen Laubbäumen schaffen eine einladende Atmosphäre. Gleichzeitig können auch der verkehrsberuhigte Wohnweg zum Spiel genutzt werden.

Für die Anordnung der Fahrradgarage wurde der Platz rückwärtig der Stellplätze gewählt. Jeweils den Eingängen der Häuser zugeordnet sind Fahrradbügel für Besucher.

Die Müllsammelplätze befinden sich jeweils in der Nähe der westlichen und östlichen Grundstückszufahrt. Die Entleerung wird ausschließlich über die anliegenden Straßen vorgenommen. Zum Einsatz kommen Müllschränke nach Standard der WG Aufbau eG. Die Müllplätze wurden sichtabgewandt angelegt und erhalten eine großzügige Eingrünung.

Neupflanzungen für die zu fällenden Großbäume werden in den nicht unterbauten Bereichen eingeordnet komplettieren den Baumbestand.

2020 Wohnhof Spießweg

TypPlanungAusführung
Objektplanung: Wohnhof2017 – 20182019 – 2020
BauherrBausumme (Brutto)Ort
Terragon GmbH400.000,00 €Berlin

Im Auftrag der Terragon Quartier Alt-Wittenau GmbH wurde in Berlin im Stadtteil Reinickendorf auf dem Grundstück Spießweg 11-15 eine seniorengerechte Wohnanlage mit 54 Wohneinheiten und einer zentralen Tiefgarage errichtet. Neben den Wohnungen wurden der rückwärtige Bereich der Außenanlagen mit einem altersgerechten Spielplatz, einer Boule-bahn, einer Gymnastikwiese sowie Sitzmöglichkeiten gestaltet.

2019 Umgestaltung Neumarkt in Freital

TypPlanungAusführung
Objektplanung: öffentlicher Platz2012 – 2019 (in 3 Bauabschnite)2016 – 2019 (in 3 Bauabschnitte)
BauherrBausumme (Brutto)Ort
Große Kreisstadt Freital800.000,00 €Freital

Im Jahr 2022 wird Freital sein 100-jähriges Stadtjubiläum feiern. Die Umgestaltung des Neumarktes von einem asphaltierten Parkplatz zu einer modernen Platzfläche mit Aufenthaltsqualität als Pendant zum neu erbauten Technologiezentrum war eine Annäherung an das städtebauliche Ziel aus der Gründungszeit der Stadt, in diesem Bereich die Zentrumsfunktion zu stärken.

In mehreren Etappen wurde auf Grundlage eines gemeinsamen Entwurfes des Landschaftsarchitektur- Büros Grohmann und der Architektengemeinschaft Dr. Braun & Barth ein Areal von mehr als 8.000 m2 multifunktional umgestaltet. Am Nordrand des Platzes ist ein verrohrter Bach offengelegt worden, dieser Bereich wurde zusätzlich als Rand des Platzes mit Bänken und Staudenbeeten als Aufenthaltsbereich mit direkter Anbindung an einen Grünzug entlang der Weißeritz gestaltet. Den westlichen Abschluss des Platzes bildet ein weiterer Aufenthaltsbereich, der parallel zur Dresdner Straße die Schnittstelle zum ÖPNV mit einer Doppel-Bushaltestelle bildet. Durch eine instangesetzte und neu gestaltete Springbrunnenanlage wird dieser Bereich besonders attraktiv und wird auch aus dem Straßenraum als hochwertig gestalteter Raum erlebbar.

Die östliche Platzkante wird in ihrer gesamten Länge durch eine Pergola aus Stahl/ Holz begrenzt, sie bildet die Raumkante des Platzes, der bereits vor 100 Jahren planerisch vorgezeichnet worden war. Die Pergola steht auf einem niedrigen Podest und ist dadurch prädisteniert, als Veranstaltungsraum und Bühne zu dienen. In diesem Bereich ist ein Kunstobjekt von Olaf Stoy integriert, das eine Gruppe Tauziehender darstellt und somit den teilweise schwierigen Prozess von  Entscheidungsfindungen in der Stadt symbolisiert.

Der zentrale Platz aus großformatigem Betonpflaster dient als Parkplatz, Marktplatz und Veranstaltungsfläche und wird einer der zentralen Orte bei den Veranstaltungen im kommenden Jubiläumsjahr sein.

Für die Bepflanzung wurden 4 verschiedene Elemente gewählt: Hochbeete mit blühenden Bodendeckern und Stauden / Bodendecker und säulenförmige Zierkirschen als lockere Abgrenzung zum Parkplatz/ Rasenflächen/ hochstämmige Bäume am nördlichen und südlichen Rand zur Ausbildung und Stärkung einer grünen Raumkante. Um einer ganzjährig attraktive Bepflanzung zu erhalten, wurden verschiedene immergrüne Pflanzen und Gräser sowie Blumenzwiebeln verwendet.

2019 Dorfplatz Bieberstein

TypPlanungAusführung
Objektplanung: öffentlicher Platz2016 – 20172018 – 2019
BauherrBausumme (Brutto)Ort
Gemeinde Reinsberg850.000,00 €Bieberstein

Im Ortsteil Bieberstein hat uns die Gemeinde Reinsberg mit der Gestaltung eines neuen Dorfplatzes, unter Berücksichtigung von verkehrsplanerischen als auch freiraumplanerischen Aspekten beauftragt. Zusammen mit dem Verkehrsingenieurbüro IBK Dresden GmbH hat das Büro Grohmann drei Entwurfsvarianten entwickelt und in einer öffentlichen Sondersitzung des technischen Ausschusses mit Plänen und 3D Visualisierungen vorgestellt. Die ausgewählte Variante teilt den Platz in drei Ebenen, die über eine langgestreckte Treppenanlage verbunden werden. Zur Abfangung der Höhenunterschiede wurden geschwungene Bruchsteinmauern geplant, die den im Dorf vorhandenen historischen Elementen entsprechen. Der obere Platzbereich ist mit Granitkleinpflaster befestigt und bietet die Möglichkeit der Aufstellfläche für „fliegende Händler“. Die mittlere Ebene wurde als Apfelbaumwiese gestaltet. Die untere Ebene, mit Granitkleinpflaster befestigt und durch die Dorflinde beschattet, bietet zwei Bänke und eine Schwengelpumpe als Gestaltungselemente.