| Typ | Planung | Ausführung |
| Objektplanung | 2018 – 2019 | 2019 – 2020 |
| Bauherr | Bausumme | Ort |
| Pesterwitz, Freital |













| Typ | Planung | Ausführung |
| Objektplanung | 2018 – 2019 | 2019 – 2020 |
| Bauherr | Bausumme | Ort |
| Pesterwitz, Freital |













| Typ | Planung | Ausführung |
| Objektplanung: historischer Garten | 2018 – 2019 | 2019 – 2020 |
| Bauherr | Bausumme (Brutto) | Ort |
| TU Dresden Dezernat 4, Sachgebiet 4.2 | 300.000,00 € | Dresden |














Der Entwurf für die Neugestaltung des Rektoratgartens begann als die Masterarbeit unserer Kollegin, Fr. Weßling, in 2017-2018. Der Auftrag für die Umsetzung des Entwurfes kam ein paar Monate nach Ihrem Abschluss zufällig zu unserem Büro, wo sie gerade angestellt wurde. Zusammen mit anderen Kollegen hat sie die Gelegenheit gehabt, die Ausführung der Planung zu begleiten.
Die neoklassizistische Villa des Rektorats, erbaut im Jahr 1925 als Korporationshaus der studentischen Sängerschaft Erato Dresden, beherbergt seit dem Jahr 2003 die Büros der Universitätsleitung und fungiert gleichfalls als Austragungsort von Veranstaltungen. Im Gegensatz zu dem eindrucksvollen Gebäude bot der Außenraum keine der Universitätsleitung und deren Repräsentationscharakter entsprechende Gestaltung.
Auf Wunsch des Rektorats sollte der ungenutzte Freiraum umgestaltet werden, wobei die benachbarte Villa der Graduiertenakademie in den Entwurf einbezogen werden sollte. Mit der Neugestaltung musste der repräsentativen Funktion des Rektorats ein adäquater Außenraum angedacht werden. Hauptaugenmerk lag dabei auf der Erschließung und Verbindung der beiden Grundstücke, der Erhaltung der vorhandenen Stellplätze und der Schaffung neuer Aufenthaltsbereiche.
Die Neugestaltung der beiden Grundstücke zeichnet sich durch eine geometrische Formensprache aus. Zunächst wurden die Überreste der einstigen Gestaltung aufgegriffen und erweitert.
Der Hauptzugang von der Mommsenstraße führt mit einem Knick auf den Eingang der Villa zu. Der Tordurchgang wird von den beiden Bestandsbäumen flankiert. Die Treppenanlage am Eingang wird weiterhin beidseitig durch ein halbrundes Pflanzbeet hervorgehoben. Zwei schmale Wege führen entlang der Pflanzflächen und erschließen den weiteren Garten. Die großzügige Rasenfläche nördliche der Villa wird durch Pflanzstreifen entlang der Einfriedung gerahmt. Eine Wegeverbindung führt westlich am Gebäude vorbei und läuft auf den einstigen Eckpavillon hinaus. Dieser soll als Sitzbereich wiederbelebt werden. Umgebende Pflanzflächen werten den Bereich optisch auf. Davon ausgehend verbindet ein Weg diesen Teil des Gartens mit der südlichen Gartenerweiterung der Terrasse. An dieser Stelle erschließt ein umrundender Weg die Treppenaufgänge der Terrasse sowie einen abseits gelegenen Sitzplatz.
Im Norder der Terrasse erstreckt sich der neu angedachte Veranstaltungsbereich bis in den östlichen Teil der Graduiertenakademie, bestehend aus einer großen Rasenfläche und befestigter Fläche zum Aufstellen von Ständen, Stehtischen etc. Zwischen der Terrasse und der Rektoratsvilla bleibt der befestigte Bereich erhalten.
Nördlich der Veranstaltungsfläche befinden sich die PKW-Stellplätze in kompakter Form. Um den Parkplatz möglichst aus dem Blickfeld zu bringen, ist dieser mit einer Hecke umgeben und zusätzlich mit drei Baumneupflanzungen abgeschirmt. Die Zufahrt erfolgt über das Flurstück der Mommsenstraße 7 und führt bis zur Rektoratsvilla. An dieser Zufahrt befinden sich weitere Fahrradstellplätze für die Graduiertenakademie sowie der zentrale Müllstellplatz.
Den Haupteingang der Graduiertenakademie wird durch ein an das Rektorat angelehntes halbrundes Beet beidseitig der Treppenanlage hervorheben. Vom Haupteingang der Graduiertenakademie führt zudem ein Weg parallel zur Gebäudekante östlich am Haus vorbei in den hinteren Gartenbereich. An diesem Weg sind zusätzliche Fahrradstellplätze untergebracht.




| Typ | Planung | Ausführung |
| Objektplanung: Bildung und Gewerbe | 2014 – 2017 | 2017 – 2020 |
| Bauherr | Bausumme (Brutto) | Ort |
| Handwerkskammer Dresden | 1.900.000,00 € | Dresden |







Die Handwerkskammer Dresden (HWK) hat ihren Sitz im Norden von Dresden im ehemaligen Industriegelände „Am Lagerplatz 8“. Auf der gegenüberliegenden Seite ist auf einem ca. 20.500 m² großem Grundstück ein neues modernes Bildungszentrum mit einer Nutzfläche von 7.320 m² entstanden. Neben modernen Werkstätten und Lehrräume für die praktischen und theoretischen Ausbildung der Fachbereiche Gebäudetechnik, Metallbau und Schweißtechnik, beherbergt das Bildungszentrum unteranderem njumii – das Veranstaltungszentrum.
Die Frei- und Verkehrsflächengestaltung wurde durch das hochbauliche Konzept mit der vorgegebenen Gebäudeeinordnung und die Gegebenheiten des Grundstückes bestimmt, welches sich nach Norden hin stetig verjüngt.
Demnach gibt es drei wesentliche Teilbereiche, die einer differenzierten Gestaltung unterliegen:
Auf der Nordseite des Gebäudekomplexes ist das Campusareal angeordnet, das in Verbindung mit dem Haupteingang gestalterische aufgewertet wurde und eine großzügige Zugangs- und Aufenthaltsfunktion bietet. Der Vorplatz selbst ist etwa 40×32 m groß. In der östlichen Hälfte ist eine Baumgruppe aus 6 Bäumen eingeordnet, unter denen drei extra lange Bänke (je 6 m lang) platziert wurden. Flankiert wird der Platz an 2 Seiten von einer Pflanzung aus Bodendeckern, Gräsern und Stauden, wodurch seine zentrale Bedeutung nochmals hervorgehoben wird. An den Vorplatz westlich angrenzend, damit noch im direkten Bezug zum Haupteingang, sind Stellplätze für Motor- und Fahrräder sowie einen Raucherunterstand angeordnet. Die öffentliche Zufahrt zum Gebäude erfolgt entsprechend der Lage des Haupteinganges von Norden her. Die Zufahrt von der Straße Am Lagerplatz ist so eingeordnet, dass sie in Höhe des bestehenden Hauptgebäudes der Handwerkskammer liegt. Damit ist eine eindeutige und gute Orientierung für alle Gäste der HWK gegeben. Die Zufahrtsstraße führt entlang der westlichen Grundstücksgrenze an einem kammartig angeordneten Parkplatz vorbei und erschließt auch den temporären Parkplatz, der auf dem Areal für das spätere Teilobjekt 3 angelegt wurde. Die Gleisanlagen wurden prinzipiell unter dem Bodenauftrag erhalten und mit Bodendeckern aufgewertet. Insgesamt entstanden auf dem Grundstück des Bildungszentrums ca. 2.800,00 m² Rasen- und Pflanzflächen sowie 30 Baumpflanzungen.
| Typ | Planung | Ausführung |
| Objektplanung: öffentlicher Platz | 2016 – 2017 | 2018 – 2019 |
| Bauherr | Bausumme (Brutto) | Ort |
| Gemeinde Reinsberg | 850.000,00 € | Bieberstein |





Im Ortsteil Bieberstein hat uns die Gemeinde Reinsberg mit der Gestaltung eines neuen Dorfplatzes, unter Berücksichtigung von verkehrsplanerischen als auch freiraumplanerischen Aspekten beauftragt. Zusammen mit dem Verkehrsingenieurbüro IBK Dresden GmbH hat das Büro Grohmann drei Entwurfsvarianten entwickelt und in einer öffentlichen Sondersitzung des technischen Ausschusses mit Plänen und 3D Visualisierungen vorgestellt. Die ausgewählte Variante teilt den Platz in drei Ebenen, die über eine langgestreckte Treppenanlage verbunden werden. Zur Abfangung der Höhenunterschiede wurden geschwungene Bruchsteinmauern geplant, die den im Dorf vorhandenen historischen Elementen entsprechen. Der obere Platzbereich ist mit Granitkleinpflaster befestigt und bietet die Möglichkeit der Aufstellfläche für „fliegende Händler“. Die mittlere Ebene wurde als Apfelbaumwiese gestaltet. Die untere Ebene, mit Granitkleinpflaster befestigt und durch die Dorflinde beschattet, bietet zwei Bänke und eine Schwengelpumpe als Gestaltungselemente.


| Typ | Planung | Ausführung |
| Objektplanung: Vorplatz Grundschule | 2016 – 2017 | 2017 |
| Bauherr | Bausumme (Brutto) | Ort |
| Landeshauptstadt Dresden Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft | 100.000,00 € | Dresden |







Vom Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft der Landeshauptstadt Dresden wurde das Büro Grohmann mit der Umgestaltung des Vorplatzes der 135. Grundschule am Amelie-Dietrich-Platz in Gorbitz beauftragt.
Der Platz ist stark frequentiert, jedoch war er, auf Grund von Treppenanlagen, nicht barrierefrei. Die Aufgabenstellung des Amtes umfasste mehrere Wünsche der Stadt und der Nutzer, u.a. die Übersichtlichkeit des Platzes (Abbruch von größeren Sträuchern und Pflanzbeeten und Begrünung mit Rasen und Bodendecker), die Reduzierung der befestigten Flächen und die Erreichbarkeit durch eine Rampe.
Aus den drei entwickelten Vorentwurfsvarianten wurde die gewählt, die zusätzlich zu den Planungsprämissen auch ein Spielelement anbot, nämlich eine Murmelbahn. Den Entwurf überwindet den vorhandenen Höhenunterschied durch eine flache Rampe (ca. 4%) zwischen dem südlichen Zugang und der Zugangstreppen zum Schulgebäude. Entlang der Rampe läuft die gewundene Murmelbahn aus Klinkersteinen, mit Kurven die Findlinge umgehen.
Die Bahn endet in einer Spirale, wo sich ein kleiner Aufenthaltsbereich mit 3 Sitzkübeln bildet.
Unverändert blieb die künstlerisch gestaltete Brunnenanlage „Nasses Haus“ an der nördlichen Seite des Platzes. Der Brunnen wurde in die neue Gestaltung mit einer Sitzbankkombination integriert.


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